Philosophie zum Altar

Philosophie zum Altar

Der Hausaltar hat für den praktizierenden Buddhisten eine zentrale Bedeutung. Er definiert den Ort der Meditation und bietet Stellfläche für Statuen, Bilder oder Geschenkgaben.

 

Im Buddhismus gibt es keinen Gott oder Schöpfer, der auf dem Altar geehrt wird. Vielmehr repräsentiert der Schrein die Zuflucht. Er ist immer Spiegel für den eigenen Geist - für das eigene Potential zur Erleuchtung.

Gut gearbeitete Statuen von Buddhas, Yidams, Schützern und Ritualgegenstände, sind uns ein Beispiel für Verwirklichung. Sie zeigen uns, dass wir die Buddha-Natur in uns haben, sie nur noch nicht erkannt haben. Und sie errinnern uns an unser Ziel, diese Qualitäten selbst erreichen zu wollen.

Der Hausaltar ist nun das Möbel, auf dem diese Zuflucht für unsere tägliche Praxis steht.

 

Wie findest du heraus, welcher Altar zu dir passt?

Ein Altar sollte immer deinen persönlichen Bedürfnissen angepasst sein. Um Form und Größe zu ermitteln, ist es gut darüber nachzudenken, wieviel Platz deine Statuen und Ritualgegenstände benötigen, ob du dir noch neue Statuen anschaffen möchtest, und ob sie auf verschiedenen Höhen stehen sollen.

Dann kannst du dir überlegen, ob du Dinge wie Kerzen, Texte, usw. im Altar verstauen möchtest und wieviel Platz du dafür brauchst.

Um die Vorderseite des Altars möglichst ruhig zu halten, ist es übrigens möglich, Türen und Schubladen seitlich anzubringen.

Auf dem eigenen Kissen sitzend ermittelst du die optimale Höhe des Möbels. So ergeben sich über solch funktionelle Gedanken meist schon Form und Größe. Gestaltung, Farbe, Ornamente usw. entwickeln sich aus diesen Bedingungen erfahrungsgemäß dann recht schnell. Es ist gut, wenn sich der Altar farblich und gestalterisch in den bestehenden Raum einfügt.

Wenn du hierzu meine Beratung möchtest, kannst du mir Fotos von deinem Meditationsraum schicken.

Man kann auch den Wunsch haben, seinen Meditationsplatz im Wohnzimmer zu integrieren, ohne dass er nicht-buddhistischen Besuchern zu aufdringlich erscheint. Hierfür gibt es die Möglichkeit geschlossene Schränke, leichte Konsolen oder auch Altäre als Raumteiler zu wählen.

 

Der Meditationsplatz sollte auf jeden Fall ein Ort sein, an dem du dich wohlfühlst und der für dich wertvoll und besonders ist.

Auf diese Philosophie stützt sich meine handwerkliche Arbeit.

 

Ich stelle dir gerne meine langjährige Erfahrung im Altarbau bereit, und helfe, den Ort der Stille für deine tägliche Praxis zu gestalten.

 

Bei der sorgfältigen Verarbeitung lege ich großen Wert auf die gute Qualität der Werkstoffe. Ich verwende ausschließlich hochwertige Materialien und Hölzer, überwiegend einheimische Laub-und Edelhölzer. Für die Oberflächenbehandlung verwende ich biologische Produkte.